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Traumatherapie

„Alle Arten von Traumatisierungen führen zu einer tiefgreifenden Dysregulation des Nervensystems. Daher ist in meinem Verständnis Trauma keine Krankheit. Diese Dysregulation führt zu Stimmungsschwankungen, geringer Stresstoleranz und zur Abspaltung vom eigenen Körper und damit den eigenen Gefühlen. Menschen wieder in Kontakt mit sich selbst und der Welt zu bringen und ihre Selbstregulation und Bindungsfähigkeit zu erhöhen, ist das Anliegen meiner Arbeit.“(Angelika Sturn)

In der Welt sich geborgen fühlen.
Mit sich und anderen in gutem Kontakt sein.
Freude und Spaß haben.
Grenzen setzen können.
Sich und andere lieben können.
Wissen, wer ich bin!

Neurobiologen bestätigen wie wichtig es ist, das Körpererleben, die Gefühle, sowie Ressourcen und das Mentalisieren selbst in die psychotherapeutische Behandlung einzubeziehen. Mentalisieren bedeutet in diesem Kontext, sich bewusst werden, was in einem anderen Menschen und/oder was in uns selbst vorgeht. Nur so können wir uns aus den Verstrickungen des Traumas lösen.

Angelika Sturn holt Sie dort ab, wo Sie sich befinden.

Sie passt sich an Ihr Tempo an und handelt nur mit Ihrer Zustimmung.

Sie schaffen das!

Sie wollen mit sich und anderen in gutem Kontakt sein?

 Freude und Spaß an Ihrem Leben haben?

Die meisten Menschen verstehen unter Trauma ein Schocktrauma – ein einzelnes überwältigendes Ereignis, das in sich abgeschlossen ist.

Weniger bekannt ist das Bindungs oder Entwicklungstrauma – ein über lange Zeit anhaltender chronischer Stress, der meist bis zum 6. Lebensjahr anhält. Den Erfahrungen der Psychotherapeutin zufolge leiden rund 90 Prozent ihrer KlientInnen unter einem Bindungs- oder Entwicklungstrauma – sprich einem Komplextrauma.

„Ein böses Wort ist wie ein Stein,
der in einen tiefen Brunnen geworfen wird:
Die Wogen mögen sich glätten,
der Stein aber wird auf dem Grund bleiben.“
(Konfuzius)

Mehr über Bindungstrauma

Hat ein Kind seine Eltern verloren oder sind die Eltern gewalttätig, ist die Situation traumatisch. Wenn aber Eltern anwesend, jedoch emotional nicht erreichbar sind, werden die Babys in ihren Bedürfnissen nicht gesehen. Man lässt sie schreien oder es gibt Bindungs-Unterbrechungen. Es kommt zu einer Serie von Ereignissen, die das Baby oder Kleinkind in seinen Verarbeitungsmöglichkeiten restlos überfordern.

Das bedeutet permanent innere Überwältigung und damit Daueralarm im Körper. Wenn der Daueralarm nicht mehr aushaltbar wird, schaltet das Baby ab, weil die Bedürfnisse ohnehin nicht befriedigt werden. Durch das ungünstige Bindungsverhalten bekommen wir nicht den liebevollen Kontakt, den wir brauchen und wachsen zu Menschen heran, die einerseits den Kontakt ersehnen, andererseits aber Angst davor haben (Bindungstrauma). Wenn dann auch noch die fünf biologischen Grundbedürfnisse nach Kontakt, Einstimmung, Vertrauen, Autonomie und Liebe bzw. Sexualität in der Entwicklung nicht ausreichend gewährt werden, sprechen wir von einem Entwicklungstrauma.

Beim Bindungstrauma wird das frühe Trauma (1. Lebensjahr) eins zu eins übernommen („Mama schreit – ich bin böse“) und ausschließlich im Körpergedächtnis gespeichert. Es kommt – wie bei einem Entwicklungstrauma – nicht nur zu einer Dysfunktion der Affekt- und Selbstregulation des Nervensystems, sondern auch zu Verzerrungen der eigenen Identität, Kontraktionen und Erstarrungs-Reaktionen – begleitet von Gefühlen der Scham und Schuld.

Eine Folge daraus ist, dass wir bei starken Gefühlen (Affekte) wie Angst, Trauer, Wut und Schmerz uns nicht mehr selbst beruhigen (Selbstregulation) können. Das löst Stress aus wie etwa erhöhte Atemfrequenz, Herzrasen, Ohnmachtsgefühle etc. Dieser emotionale Stress kann zur Eskalation führen wie z.B. zu unüberlegtem Reden und Handeln, wodurch Menschen in unmittelbarer Nähe beleidigt oder verletzt werden. Eine andere Auswirkung der erlebten frühen Kindheitsverletzungen ist, dass wir uns von den Gefühlen gänzlich abspalten und damit unsere Bedürfnisse und Wünsche nicht mehr wahrnehmen können. 

Aus den frühen Traumatisierungen entstehen dann Selbstwertprobleme, Probleme in Beziehungen, Ängste, Panikattacken, Depressionen, Süchte und Persönlichkeitsstörungen.

„Wir staunen über die Schönheit eines Schmetterlings,
aber erkennen die Veränderungen so selten an,
durch die er gehen musste,
um so schön zu werden.“
(Maya Angelou)

Mehr über Schocktrauma

Durch Schocktrauma (ausgelöst durch Unfälle, psychische Krankheiten der Eltern, medizinische Behandlungen, Operationen, Überfälle, Vergewaltigungen, Naturkatastrophen etc.) werden Hilflosigkeit, Ohnmacht und Kontrollverlust in extremer Art und Weise erfahren. Begleitet von einer Gefühls- und Reizüberflutung mit Panik und Todesangst.

Die Überlebensreflexe werden in ihrer natürlichen Funktion gestört und die natürlichen Grenzen eines Menschen nachhaltig verletzt und geschädigt.

Mehr über Methoden

Bei der Bearbeitung eines Bindungs-und/ oder Entwicklungstraumas wird das Körpererleben in die Behandlung miteinbezogen. Die KlientInnen werden behutsam mit ihren Gefühlen in Kontakt gebracht. Damit zu heftige Gefühle vermieden werden, führt Angelika Sturn dann in eine Ressource  und hält damit die KlientInnen im Hier und Jetzt. Damit wird das Trauma in oftmaligen Wiederholungen dieses Prozesses „überschrieben“ und das Trauma kann heilen.

In der Somatischen Traumaarbeit (Somatic Experiencing) werden über den Körper die Verbindung zu vorhandenen Ressourcen wiederhergestellt und die natürlichen Grenzen wieder aufgebaut. Psychotherapeutin Angelika Sturn schafft in ihrem therapeutischen Rahmen den Raum, damit der Körper den steckengebliebenen, unvollständigen Prozess zur Traumaverarbeitung zu Ende bringt und das Trauma heilen kann.

Der Kern des EMDR– Prozesses besteht in einer bilateralen Stimulation. Darunter versteht man die abwechselnde Stimulierung der rechten und linken Gehirnhälfte, z.B. durch eigene abwechselnde Berührungen der Schenkel oder Schultern.

Dadurch können die Gefühle neu abgespeichert werden. Durch die gleichzeitige Konzentration auf das innere Erleben und den äußeren Reiz wird die behandelnde Person im Hier und Jetzt gehalten. Sie werden sorgfältig darauf vorbereitet: Psychotherapeutin Angelika Sturn klärt Sie über die sogenannte Psychodynamik auf und trifft alle notwendigen Vorbereitungen gemeinsam mit Ihnen.

Dann werden die Erinnerungen an das Trauma durch die vorhin beschriebene bilaterale Stimulierung prozessiert. Das Trauma kann integriert werden und die Neuorientierung in Ihrem Leben beginnt.

Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile, weshalb Sie bei dem Vorhaben – Ihr Trauma aufzulösen – bestens beraten werden.

Sie wollen frei sein?

Sich von den Folgen des Traumas nachhaltig lösen?